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Historische Daten zum ACO 1896 e.V.




Der Athletenclub Oberstein war einmal der größte Deutschlands
Der ACO ist


ACO - Kurzübersicht


Der traditionsreiche Verein, der 1896 gegründet wurde, ist der älteste noch bestehende Ringerverein im Schwerathletikverband Rheinland mit derzeit ca. 120 (Ehren-)Mitgliedern. Als erster Verein Deutschlands stellte der ACO im Jahr 1912 eine Ringermannschaft auf und bestritt am 12. März 1912 gegen ASV Mainz 88 den ersten Mannschafts-Wettkampf der Ringer innerhalb des DASV. Der ACO war einmal mit mehr als 1000 Mitgliedern größter Athletenclub Deutschlands. In seiner damaligen Halle in der Schönlautenbach waren die Obersteiner Ausrichter von Deutschen-, Landes- und sogar Europa-Meisterschaften.

Bis 1985
In dieser Zeit rang die Mannschaft viele Jahre in der Landesliga Rheinland, die es damals noch gab.
1985
In diesem Jahr ging der ACO für eine Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz an den Start.
   
1986-1990
In der Zeit startete der Verein fünf Jahre in der Verbandsliga Rheinland-Pfalz.
   
1991-2002
Zwölf Jahre ununterbrochenin der Oberliga Rheinland-Pfalz.
2001 wurde der Verein sogar Oberliga-Vizemeister.
   
2003
Hier konnte der ACO allerdings keine Mannschaftmehr stellen und verzichtete auf einen Start in der Verbandsrunde.2004
   
2004-2005
2004 gab es eine kurze Kampfgemeinschaft mit dem SV Ruschberg und dem AC Mittel-/Kirchenbollenbach, die als Zweiter der Verbandsliga Rheinland-Pfalz sogar direkt in die Oberliga aufstieg, dort allerdings in der Verbandsrunde 2005 nach drei Wettkampftagen die Mannschaft zurückziehen musste.
   
2006
Hier startete der AC Oberstein erstmals wieder in der Verbandsliga Rheinland-Pfalz, wo er gleich den dritten Platz erreichte.
   
2007
Hier belegte das Team aus der Edelstein-Stadt den vierten Platz der Verbandsliga Rheinland-Pfalz
   
2008
In diesem Jahr wurde Oberstein Vizemeister in der Gruppe Nord und stieg als Dritter der Aufstiegsrunde in die Oberliga auf.
   
2009-2010
Es folgten zwei Jahre in der Oberliga. zunächst mit dem 6. Platz, dann mit dem 4. Platz.
   
2011
Hier wechselte nach dem Weggang von 6 Stammringern der ACO freiwillig zurück in die Verbandsliga. Sensationelle Aufholjagd: Nach vier Auftaktniederlagen 2011 gewann ACO alle restlichen Saisonkämpfe und wurde trotzdem nur Vierter der Verbandsliga.
   
2012-2013
Hier versuchte der Verein wieder an alte Stärken anzuknüpfen, kam aber nicht über einen 6. Platz hinaus, in der Saison 2013 gar nur Platz 7.
   
2014
In diesem Jahr verpasste der ACO mit Platz 3 der Verbandsliga den Aufstieg in die Oberliga.
   
2015
2015 schreibt ein Luca Dieden mit dem dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften A-Jugend-Freistil ACO Geschichte. Die neu formierte junge Mannschaft erreicht im selben Jahr Platz 4 (von 5 Mannschaften).
   
2016
Nach unnötigen Lizenzquerelen und Kosten wird dem AC Oberstein die Saison gründlich verhagelt. Die Mannschaft kämpft sich als Sieger der Vorrunden-Qualifikation trotzdem in die Hauptrunde der neuen Rheinland-Pfalz-Liga 2016.
   
2017
Bleibt die Mannschaft der Matte fern. 1 Jahr Pause.
   
2018
Teilnahme an der Verbandsrunde ARGE Rheinland-Pfalz-Liga, an der gerade 4 Mannschaften beteiligt sind. Nach 6 Niederlagen landet ACO auf Platz 4.



Namen, die ACO Geschichte schrieben...


Einige Namen möchten wir aus unserer ACO Geschichte nennen: Willi Loch (Deutscher Meister im Ringen), Andreas Loch (Deutscher Meister im Gewichtheben), Paul Fetzer (zweiter Deutscher Meister im Gewichtheben), Alfred Wobito (Deutscher Meister im Gewichtheben), Otto Erlenmayer (Europameister im Gewichtheben), Max Loch (Deutscher Meister im Gewichtheben) und Alfred Loch (zweiter Deutscher Meister). Zwischen 1931 bis 1934 erringt der erfolgreichste Obersteiner Ringer Fritz Bräun für den ACO einen DM-Titel und zwei Vize-DM-Titel. 1936 wurde K. Märker Dritter bei den Deutschen Meisterschaften im Klassisch Weltergewicht. Heinz Weiß und Gustav Ritter wurden 1940 Deutsche Jugendmeister. Die Musterriege des ACO war nach dem Zweiten Weltkrieg Deutscher Meister, ebenso Gustav Klein in seiner Altersklasse im Ringen.


Historische Detailübersicht



 
1896
Am 19 September erfolgte im Gasthaus Krone am Obersteiner Marktplatz die Vereinsgründung. Zwölf Gründungsmitglieder wählten folgenden Vorstand: Johann Hopp, Vorsitzender; Alex Rupp, Kassierer; Friedrich Siegele, Schriftführer und Ferdinand Loch, Stemmwart.


Historischer Werbeflyer.
 
"Athleten Vereinigung 1896 Oberstein (Nahe) - Größter Kraftsportverein Deutschlands. Gewichtheben, Ringen, Leichtathletik, Gymnastik, Boxen, Schwimmen, Rugby, Stemmer Mannschaften, Ringer- Jugend- und Schülermannschaften, Damenabteilung, Musterriegen, Tauziehen, Artisten.

Führender Sportverein in Oberstein und dem Mittelrheinkreis. Den auswärtigen Vereinen stehen stets 8 Kampfmannschaften zur Verfügung."
     
1897
 

Am 15. Juli erste öffentliche Veranstaltung in Form eines Sportabends im Gasthaus Felsenkeller. Stemmwart und Gründungsmitglied Ferdinand Loch nahm an Meisterschaften in Köln teil. Aufnahme des ACO in den Deutschen- Athleten- Sport- Verband ( DASV ).
     
1900
 
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Hier trainieren die Sportler des AC OBERSTEIN um 1900 in der Wilhelmstraße Idar-Oberstein (Höhe Heines Garten).
     
1904
 
Gründung eines Konkurrenzvereins in Oberstein; Der Stemm- und Ring- Club Oberstein wurde aus der Taufe gehoben.
     
1910
 
Bei der internationalen Ausstellung für Sport und Spiel in Frankfurt wurde der Obersteiner Mittelgewichtler Albert Kuhn Sieger im Gewichtheben und zweiter im Ringen. Beim Musterriegenwettbewerb wurde die vom Publikum frenetisch gefeierte ACO- Riege zweiter Sieger.
     
1912
 


Bei einer nationalen Veranstaltung in Frankfurt wurde die ACO- Musterriege Sieger der Oberstufe. Als erster Verein Deutschlands stellte der ACO eine Ringermannschaft auf, und bestritt am 3. März gegen ASV Mainz 88 den ersten Mannschafts- Wettkampf der Ringer innerhalb des DASV. Da es nur vier Gewichtsklassen gab, wurde mit doppelter Besetzung gekämpft. Der ACO siegte in diesem historischen Kampf mit folgender Aufstellung : Federgewicht : Otto Becker und Ernst Wild. Leichtgewicht : Emil Bohrer und August Streiß. Mittelgewicht : Fritz Reidenbach und Karl Weininger. Schwergewicht : Wilhelm Loch und Otto Höling.


Zur Erinnerung an den Städtewettkampf Oberstein gegen Mainz wurde damals eigens eine Ansichtskarte aufgelegt. Das zeigt welch großes öffentliches Interesse bei dieser Veranstaltung dahinter stand.

     
1913
 
Ernst Wild erringt die Bronzemedaille im Leichtgewicht bei den 10. Deutschen Ringermeisterschaften im Griech.-röm. Stil.
     
1914
 
Beginn des ersten Weltkrieges.
Durch die Mobilmachung schlief das Vereinsleben ein.
     
1918
 
Ende des ersten Weltkrieges.
Viele Mitglieder, darunter der Vorsitzende Kurt Blankenburg, ließen im Krieg ihr Leben.
     
1919
 
Nach Kriegsende blühte das Vereinsleben wieder auf. Die beiden Obersteiner Kraftsportvereine fusionierten zur Athletenvereinigung Oberstein 1896. Zum Vereins- und Übungslokal wurde die Gaststätte Heines Garten bestimmt.
     
1921
 
Aus Anlaß des 25jährigen Vereinsjubiläum wurde im Juli ein nationaler Ringerwettstreit durchgeführt. Außerdem erfolgte die Grundsteinlegung zur Sportplatzanlage Schönlautenbach für die Athletenhalle, die dem nun siebenhundert Mitglieder zählenden Verein eine neue Heimstätte bot.
     
1927
 

Bei einem Länderkampf der Ringer, in der Obersteiner Athletenhalle, besiegte 1927 ihren dänischen Gegner mit 6 : 1. Lokalmatador Karl Märker ringte für die deutsche Mannschaft. Zu den erfolgreichsten Ringern und Gewichthebern seiner Zeit galten: Europameister Otto Erlemeyer, Ernst Bräun und Max Loch. An Olympischen Spielen durften sie allerdings nicht teilnehmen. Die Sporthalle des Obersteiner Athleten Clubs galt als größte Wettkampfstätte für Schwerathletik in Deutschland. Der Verein zählte damals sagenhafte mehr als 1000 Mitglieder.
     
1929
 
Historische Urkunde  von 1929   Im Mai wechselte Fritz Bräun (1924 und 1925 Europameister im Mittelgewicht und 1926 EM-Zweiter in Riga) von ASV Kreuznach als neuer Trainer und Ringer nach Oberstein.

In der Aufstellung Gustav Klein, Fritz Fuhr, Paul Heidrich, Paul Fetzer, Willi Hirsch, Willy Loch und Fritz Bräun wurde der Mannschaftskampf gegen Saarbrücken mit 18 : 10 gewonnen.
     
1930
 
Wenige Wochen bevor die Franzosen abgezogen sind, kam es zu einem Kampf Paris gegen Oberstein am 03. Mai 1930 in der Athletenhalle. Diesen konnten die Obersteiner Sportler mit 12 : 8 gewinnen. Die Karten kosteten 4, 3, 2, bzw. 1 Reichsmark. Der Vorverkauf fand im Zigarrenhaus Bräun statt.
     
1931
 

Eineinhalb Jahre nach dem Erfolg über die Franzosen musste der ACO wegen der Weltwirtschaftskrise Konkurs anmelden und die Halle in der Schönlautenbach aufgeben.
Fritz Bräun
(Oberstein) - 1. Platz Deutsche Meisterschaften Griech.-röm. Halbschwergewicht

     
1932
 
Fritz Bräun (Oberstein) - 2. Platz Deutsche Meisterschaften Griech.-röm. Halbschwergewicht
     
1934
  Fritz Bräun (Oberstein) - 2. Platz Deutsche Meisterschaften Freistil Halbschwergewicht

 



Das Grab von Fritz Bräun auf dem Obersteiner Friedhof Almerich (auf der Rückseite der Trauerhalle)
Das Grab von Fritz Bräun auf dem Obersteiner Friedhof Almerich.


Erfolgreichster Ringer im ACO 1929-1934:
Fritz Bräun
*4. Dezember 1903 in Fürth (Bayern)
10. Januar 1982 in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz)

Mannschaften:
1913 - 1924 ASV Fürth 1897 e.V.
1924 - 1929 ASV 03 Bad Kreuznach
1929 - 1934 AC Oberstein 1896 e.V.

Seine größten Erfolge:
1921 - Deutscher Meister Griech.-röm., Mittelgewicht
1922 - Deutscher Vize-Meister Griech.-röm., Mittelgewicht
1924 - Deutscher Meister Griech.-röm., Mittelgewicht
         - Europameister in Neunkirchen im Griech.-röm., Mittelgewicht
1925 - Deutscher Meister Griech.-röm., Mittelgewicht
         - Europameister in Mailand im Griech.-röm., Mittelgewicht
         -
Deutscher Mannschaftsmeister mit ASV 03 Bad Kreuznach
1926
- Vize-Europameister in Riga im Griech.-röm., Mittelgewicht
1927
- 4. Europameisterschaft Budapest im Griech.-röm., Mittelgew.
1928
- 3. Platz Deutsche Meisterschaft Griech.-röm., Mittelgewicht
         - Deutscher Mannschaftsmeister mit ASV 03 Bad Kreuznach
1931
- Deutscher Meister Griech.-röm., Halbschwergewicht
1932 - Deutscher Vize-Meister Griech.-röm., Halbschwergewicht
1934 - Deutscher Vize-Meister Freistil, Halbschwergewicht

 
     
1935
 
Die Ringermannschaft des ACO wurde Kreismeister und Vize- Gaumeister.
     
1936
 
3. Platz für ACO K. Märker bei den Deutschen Meisterschaften im Ringen - Klassisch Weltergewicht.
     
1939
 
Jugendgewichthebermannschaft 1939

Auf dem Bild (li.n.re.) Ernst Schleich, Heinz Weiß, Max Schilling, Fredi Gernert, Günter Biehl, Gustav Ritter, Werner Holler, W. Holler

Beginn des zweiten Weltkrieges.

Viele unserer Aktiven und Mitglieder wurden zur Front berufen und fielen.

     
1940
 
  In Dresden wurden die Gewichtheber Heinz Weiß und Gustav Ritter jeweils Deutscher- Jugendmeister.

Heinz Weiß verstarb 2014 mit 91 Jahren in Idar-Oberstein. Er hielt dem ACO 77 Jahre die Treue. Bis zuletzt besuchte er alle Heimkämpfe der Mannschaft.

1940: Heinz Wei߆ mit 18 Jahren Deutscher Jugendmeister.
 
ACO "Urgestein" Heinz Weiß
2013: Mit 91 Jahren besuchte er immer noch treu und mit Begeisterung die Ringkämpfe des ACO
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Erwähnt sei auch der Gewinn der "Kriegskreismeisterschaft" im Ringen durch Siege gegen Idar und Herrstein, sowie im Gewichtheben durch Siege gegen Idar und Göttschied.
     
1945
 
Ende des zweiten Weltkrieges.
Der ACO hat wieder viele seiner Mitglieder, Sportler und Funktionäre in einem grausamen Krieg verloren. Die Vereinsaktivitäten ruhen vollends.
     
1946
 

Knapp ein halbes Jahr nach Kriegsende wurde am 12. Januar der Verein wieder ins Leben gerufen. In "Heines Garten" wurde Ernst Schleich zum Vorsitzenden gewählt. Auf Erlaß der französischen Militärregierung wurde der selbständige Verein dem Turnverein Oberstein angegliedert. Als Sportbetrieb wurde zunächst nur Gewichtheben erlaubt.
     
1950
 
Auf der Generalversammlung am 4. März wurde mit 51 : 8 Stimmen beschlossen, wieder als selbständiger Verein zu fungieren, dem weiter Ernst Schleich vorstand. Gustav Klein errang die Deutsche- Altersmeisterschaft in der Federgewichtsklasse. Die ACO- Gewichtheber brillierten in der Deutschen- Meisterschaft in Mönchengladbach. Im Jahresverlauf gab es bei Wettkämpfen insgesamt 41 erste Plätze zu verzeichnen.

Die Gewichthebermannschaft wurde Vize- Rheinland- Meister und die neu gegründete Boxstaffel feierte erste Erfolge.


Gruppenfoto 1950 der Stemmerriege - Alle hatten mehrere Meistertitel in verschiedenen Klassen - Gut in Form waren (von rechts) Philipp Becker, Heinz Weiß, H. Fritsch, Helmut Becker, Otto Schneider, Werner Holler. Heinz Weiß war deutscher Meister im Bantamgewicht.
     
1952
 
Die Ringermannschaft holte die Rheinland-Mannschaftsmeisterschaft. In Eislingen errang die Musterriege Bronze und wurde Landesmeister. Gustav Klein siegte im Ringen erneut im Federgewicht der Altersklasse. Im Juli legte Ernst Schleich den Vorsitz nieder, ihm folgte Wilhelm Holler im Amt.
     
1956
 
Erneute Oberliga- Vizemeisterschaft der Ringer und erneuter Kreismeistertitel für die Gewichtheber. Beim Goldschmiedepokal- Turnier im Rahmen des 60jährigen Vereinsjubiläum siegte der ACO vor Pforzheim und Hanau.
     
1957
 
Bei den Deutschen- Jugendmeisterschaften in Hamburg holte Horst Schuch im Einzeljonglieren Gold und im Rasenkraftsport Silber für den ACO. Hermann Braunschedel wurde für den Gewichtheber- Vergleichskampf gegen Baden nominiert. Die Stemmer holten den Rheinlandmeistertitel.
     
1959
 

Erstmals gingen je zwei Stemmer- und zwei Ringermannschaften bei Verbandswettbewerben an den Start.
     
1960
 

von links nach rechts:
Vorsitzender Ernst Wettmann, Helmut Horner, Hans Reidenbach, Heinz Adam, Gunter Brand, Horst Horne, Klaus Schramm, Paul Emmesberger, Hans Scherer, Ernst Schleich.
     
1962
 
Wahl von Ernst Schleich zum Vorsitzenden. Bei den Rheinland- Meisterschaften in Rübenach gab es zehn Meistertitel für das Team des ACO, das damit zum drittenmal in Folge Verbandsgesamtsieger wurde.
     
1963
 
In der Besetzung Otto Erlemeyer, Hugo Jerusalem, Rudolf Bußmer, Rudi Schuch und Ernst Schleich holte die Altersmusterriege den Deutschen-Meister-Titel nach Oberstein.
     
1965
 
Erneut wurde die Altersmusterriege bei der DM Meister. Kauf des Wiesengrundstückes "Bärental" in der Fallbach.
     
1967
 

Meister der Ringer-Landesliga Rheinland wurde am 07.01.1967 die Staffel des AC 96 Oberstein durch einen schwer erkämpften 11:8 Erfolg über den AC Koblenz-Karthause. Die erfolgreichen Schmuckstadt-Ringer von links nach rechts:
Trainer Ott Heidrich, Hans Scherer, Wolfgang Schweig, Paul Emmesberger, Otto Schindler, Manfred Nickels, Horst Horne, Hans Reidenbach, Helmut Horner.

Ausbau des Werferplatzes in der Fallbach. Verlegung des Ringerbetriebes in die Struthschule.
     
1969
 
Zwei Saarländische Sportler stellen auf dem Werferplatz Fallbach zwei neue Deutsche Rekorde auf.
     
1972
 

Die Gaststätte Fuchsbau wurde offiziell neues Vereinslokal. Nach Niederlagen in den Aufstiegskämpfen wurde die KG mit Idar aufgekündigt. Heinz Adam fungierte bei den Olympischen Spielen in München als Betreuer der US- Ringermannschaft.
     
1973
 
Bau des Vereinsheimes Fallbach, das als Stemmerhalle deklariert wurde.
     
1977
 


ACO ist stärkste Mannschaft im Kreis Birkenfeld, in denen 1977 sogar 3 Ringer-Mannschaften gestellt wurden. Nur knapp verpasst der AC Oberstein den Aufstieg in die Oberliga. Gegenüber dem direkten Konkurrenten ASV Boden entschied das direkte Einzelkampfverhältnis zu ungunsten der Obersteiner.
Von links nach rechts:
Manfred Loch, Lothar Zimmer, Wolfram Kannengießer, Raimund Nikkels, Reiner Schneider, Jürgen Wittmann, Horst Horne, Volker Adam, Fredi Scherer, Hans-Walter Scherer, Betreuer Manfred Nickels.

Verlegung des Training auf die Hohlschule.

     
1982
 
Tiefpunkt..
Auflösung des Ringerstützpunktes Idar-Oberstein wegen mangelnder Beteiligung und schlechter Finanzlage der Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.
     
1986
 
Und es geht wieder weiter...
Begehung des 90jährigen Jubiläums in der Nahetalhalle mit einem Mannschaftskampf gegen Bamberg. Peter Willrich nahm an Bundeskader- Ausscheidungskämpfen in Schifferstadt teil.
     
1987
 
Sven Rabenstein holte die Deutsche- B – Jugend- Meisterschaft nach Idar-Oberstein. Das ACO- Verbandsliga-Team wurde Meister, verpaßte jedoch den Aufstieg in die Oberliga.
     
1989
 
Ausrichtung der Rheinland-Pfalz – Meisterschaften im Griech.-röm. Stil in der Sporthalle „ Auf der Bein“ . Michael Macher wurde in Aachen erneut Deutscher-A- Jugend- Vizemeister .
     
1990
 
Freundschaftskampf gegen Dynamo Leipzig . Die Mannschaft des ACO schaffte den Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz. Bei einem Schülerturnier in Köllerbach holte das ACO – Team fünfmal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze.
     
1991
 
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1993
 
Das Oberligateam schaffte erneut den Klassenverbleib. Insgesamt wurden bei Rheinland- Meisterschaften fünf erste Plätze belegt.
     
1995
 
Beauftragung durch den Deutschen-Ringer-Bund anläßlich des 100jährigen Jubiläums die Deutschen-B- Jugend – Meisterschaften auszurichten. In der Oberliga wurde nach schwachem Start der vierte Platz erreicht.
     
1996
 
In der Zeit vom 15. Bis 17. März anläßlich des 100jährigen Jubiläum Durchführung der B-Jugend-DM in der Sporthalle „ Auf der Bein “ .
     
1999
 
Erreicht der ACO Platz 3 in der Oberliga.
     
2000
 
ACO wird zur Mannschaft des Jahres gekürt.
     
2001
 
Der ACO wird Vizemeister in der Oberliga.
     
2003
 
Der ACO kann keine Mannschaft stellen und verzichtete auf einen Start in der Verbandsrunde 2003.
     
2004
 
Zusammenschluss WKG-Nahe/Westrich (Wettkampfgemeinschaft AC Oberstein, SV Ruschberg und dem AC Mittel-/Kirchenbollenbach) belegt den zweiten Platz in der Verbandsliga.
     
2005
 
Oberliga 2005 bringt herben Rückschlag. Bereits nach drei Wettkampftagen wird die Mannschaft aus der Verbandsrunde zurückgezogen.
     
2006
 
Neubeginn...
In diesem Jahr stellt der ACO wieder selbstständig eine Mannschaft in der Verbandsliga und erreicht auf Anhieb Platz drei.
     
2007
 
Lesen...   ACO Ehrenpräsident Heinz Adam†, erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Trotz vieler Schwierigkeiten und Verletzungen konnte die Mannschaft ACO unter Leitung von Dirk Zerwas letztendlich den 4. Tabellenplatz in der Verbandsliga sichern. Die erste ACO-Internetseite, ehrenamtlich gepflegt von Jörg Römer, geht an den Start.
     
2008
 
  Teamleiter Dirk Zerwas läutet "Projekt Oberliga" ein. Ein neu zusammengestellter bärenstarker ACO holt in der Verbandsliga Nord den zweiten Platz und qualifiziert sich durch den dritten Platz in der Aufstiegsrunde, trotz großem Verletzungspech, für die Teilnahme an der Oberliga 2009.

     
2009
 
Der ACO nimmt mit enorm verstärkter Truppe (insgesamt 24 Ringer) erstmals wieder an der Oberligarunde teil. Das selbst gesteckte Ziel "Oberliga 2010" kann frühzeitig mit dem sicheren 6. Ligaplatz gesichert werden.

Manuel 'Manolito'  Willrich verstorben   Großer Schock: Im März verstirbt unter tragischen Umständen der langjährige ACO Leistungsträger Antonio Manuel 'Manolito' Willrich mit gerade 38 Jahren.
Gernot Wagner verstorben   Schicksalsschlag II: Im Oktober verstirbt mit 68 Jahren nach schwerer Krankheit unser Freund und engagiertes Mitglied Gernot Wagner, Träger der silbernen Ehrennadel des ACO und Funktionär beim Schwerathletikverband Rheinland und Arbeitsgemeinschaft Ringen Rheinland – Pfalz.

     
2010
 
Gleich vier ACO Ringer qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften. Die Mannschaft des ACO erreicht nach zwischenzeitlichem dritten Tabellenplatz einen hervorragenden vierten Platz der Oberliga 2010.

'Oldie' Sven Rabenstein ist Mitte März in Kirrlach bei den Männern in gr. röm. bis 66 kg. Trotz intensiver Vorbereitung hat er leider Lospech und scheidet früh aus.
Die Youngster Norman Klein und Tim Förster in A Jugend gr. röm. Ende März in Dortmund (Kirchlinde). Norman Klein (bis 54 kg) wird sensationell 8. und Tim (bis 58 kg) immerhin 19.
Der punktbeste Ringer des ACO 2009 Kristof Maaß startet in B-Jugend gr. röm. im April in Eppelborn und belegt den 15. Platz.
Marc-Antonio von Tugginer mit seinem bis dato größten Erfolg - Bronze auf der EM in Sarajevo
Auf der Europameisterschaft in Sarajevo erreicht der Obersteiner Marc-Antonio von Tugginer, der für KSV Köllerbach ringt, einen sensationellen dritten Platz.
Die Mannschaft übertrifft alle Erwartungen mit einem abschließenden vierten Platz der Oberliga 2010. Punktbester Ringer wird ungeschlagen Meikel Haag mit Platz 3 der ARGE-Rangliste.
 

     
2011
  Der ACO bekommt "Schlagseite"

Oberliga Adé
- Nach dem Weggang von sechs wichtigen Stammringern zu Beginn des Jahres wechselt der ACO freiwillig zurück in die Verbandsliga. Eine dringend notwendige Ergänzung der Mannschaft ist aus finanziellen Gründen und Mangel an Sponsoren nicht durchführbar.

Auf den Deutschen Jugendmeisterschaften in Hasslach erreicht Urs-Phillip von Tugginer, der für KSV Köllerbach ringt, einen guten 4. Platz.
Auf den Deutschen Jugendmeisterschaften in Hasslach (19./20.02.) erreicht Urs-Phillip von Tugginer, der für KSV Köllerbach ringt, einen guten 4. Platz trotz Verletzung.
Norman Klein
Norman Klein für die Deutschen Meisterschaften der Junioren gr.röm. in Birkenau nominiert, scheidet aber frühzeitig aus.
Dirk Zerwas
Rücktritt - Bei der Hauptversammlung im März tritt überraschend der langjährige 1. Vorsitzende Dirk Zerwas vom Amt zurück. Ein Nachfolger war nicht zu finden. Kommisarisch übernimmt der 2. Vorsitzende Günter Klein bis zur Neuwahl 2012.
Ilona Wimmeroth
Rücktritt - Die 1. Vorsitzende im Vergnügungs-ausschuss Ilona Wimmeroth legt bei der Hauptversammlung ebenfalls Ihr Amt nieder. Axel Burg übernimmt..
Heinz Adam
Goldene Ehrennadel für Heinz Adam. Auf der ARGE Mitgliederversammlung am 18.05.2011 erhält Heinz Adam† die besondere Anerkennung für sein Engagement im Ringersport.
04.09. Beim Jugendturnier in Gersweiler
04.09. Beim Jugendturnier in Gersweiler (Saarland) sorgen die ACO Nachwuchsringer Luca Taibi (2.Platz), Elia Taibi (2. Platz) und Robin Schröck (1. Platz) für jede Menge Furore.
23.12. Hans-Jörg Giernoth verstorben
23.12. Hans-Jörg Giernoth verstorben †
Ein Tag vor Heiligabend verstirbt nach kurzer schwerer Krankheit Hans-Jörg Giernoth. Giernoth war in den 90ern Jugendwart des Schwerathletikverbandes Rheinland und lange Jahre Vorsitzender der Alten Kreuznacher Athleten..
 

Mannschaft 2011

ACO nach riesen Saisonleistung undankbarer Vierter in Verbandsliga
Nach vier Auftaktniederlagen startete der ACO eine furiose und rekordverdächtige Aufholjagd. Die Obersteiner gewannen alle restlichen Kämpfe der Saison und schlugen dabei alle Gegner in der Liga, sogar den späteren Verbandsligameister Schifferstadt. Obwohl am Ende die gleiche Punktzahl wie der 2. und 3. errungen werden konnte, blieb die Mannschaft aufgrund des direkten Vergleiches doch nur vierter. Trotzdem eine Wahnsinnsleistung!
     
2012
  Verbandsliga - Neuanlauf für die Oberliga 2013

Am 01.01.2012 verstirbt Andreas Herzog tragisch
01.01. Andreas Herzog verstirbt tragisch †
Das neue Jahr beginnt mit einem großen Schock. Der symphatische Ausnahmeringer und Greco-Spezialist Andreas Herzog (20) vom VFK 07 Schifferstadt verstirbt am Neujahrstag auf tragische Weise. Die ganze Ringergemeinschaft ist entsetzt und trauert um einen fairen und sehr beliebten Sportsfreund.
28.01./04.02. ACO stellt neue Rheinland-Pfalz Meister 28.01./04.02. ACO stellt neue Rheinland-Pfalz Meister
Die Jugendlichen Luca Taibi, Elia Taibi, Robin Schröck und Finn Kischnick holen unglaubliche 4 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze bei den Junioren.
26.02. Idar-Obersteiner wird Deutscher Meiste
26.02. Idar-Obersteiner wird Deutscher Meister
Der Obersteiner Marc-Antonio von Tugginer, der für KV Riegelsberg startet, wird Deutscher Juniorenmeister der Ringer in griechisch-römisch 66-kg Klasse
17.03. Jubilare des ACO / Jahreshauptversammlung

17.03. Jubilare des ACO / Jahreshauptversammlung
Auf Jahreshauptversammlung des ACO werden u.a. Helmut Becker und Kurt Veeck für 70 Jahre, Heinz Wei߆ für 75 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Neuer Vorstand: 1. Vorsitzender Günter Klein und 2. Vorsitzender Jörg Römer übernehmen die Vereinsführung.
06.10. Heinz Adam verstorben
06.10. Heinz Adam verstorben †
Großer Verlust für den Ringsport: Einen Tag vor seinem 78. Geburtstag verstirbt der langjährige ACO Vorsitzende, national und international geachtete Ringersportfunktionär nach schwerer Krankheit.
01.12. Saisonende - ACO wird enttäuschend nur 6. der Verbandsliga
Trotz eines versöhnlichen 16:8 gegen die Nachbarn der WKG Untere Nahe II ist das Saisonergebnis am Ende ernüchternd. Das Minimalziel 3. Tabellenplatz war schon nach 2/3 der Saison nicht mehr erreichbar. Am Ende landet der ACO im Tabellenkeller.
     
2013
  Verbandsliga - Alles ist offen

Neues Team & Renovierung Vereinsheim
Auf der Jahreshauptversammlung 26.01. wird ein neues Team in den Vorstand gewählt. Gleichzeitig wird die notwendige Renovierung des Vereinsheims festgelegt. Die Finanzielle Situation des ACO zwingt zu Beitragserhöhungen und Kostenreduzierungen.

12.02. IOC dreht am Rad
Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) streicht die klassische Sportart Ringen aus dem Programm für die Sommerspiele 2020 und versetzt damit die Ringer-Szene in einen Schockzustand. Alle nationalen und internationalen Verbände proben den Aufstand. Solidarität für die Ringer weltweit. Sogar der russische Präsident Putin schaltet sich ein.

08.09. Ringen bleibt olympisch
08.09. Ringen bleibt olympisch
Nach weltweiten Protesten revidiert das IOC. Ringen bleibt doch olympisch. Freudentaumel weltweit in den Ringerhallen, aber auch eine Warnung für die Regelwerke, die extra für mehr Aktivität überarbeitet wurden.

17.12. ACO landet tief im Tabellenkeller
17.12. ACO landet tief im Tabellenkeller
Die Obersteiner halten zwischenzeitlich gar den 5. Tabellenplatz der Verbandsliga, brechen jedoch am Ende der Saison ein und verschenken weitere 2 Plätze. Der vorletzte Tabellenplatz ist damit die unbefriedigende Ausbeute der durchwachsenen Saison.

     
2014
  ACO Führung kämpft weiter

Mit blauem Auge davongekommen
Auf der Mitgliederversammlung am 29. März zeichneten sich die ersten Erfolge der Sparmaßnahmen ab. Die Mannschaft wird für 2014 gemeldet. Der amtierende Vorstand Günter Klein und Jörg Römer werden wieder gewählt.

13.04. Abschied von Heinz Wei߆
Nach 77 Jahren Vereinstreue verstirbt unser geliebter Heinz Weiß mit 91 Jahren an Altersschwäche. Er war bis zuletzt bei allen Heimkämpfen anwesend. Der Verlust schmerzt alle sehr.
   
13.12. ACO wird Saison-Dritter
Mit einem Kantersieg zu Hause gegen AV 03 Speyer sichert sich der AC Oberstein den dritten Platz der Verbandsligatabelle und verpasst knapp das Saisonziel "Aufstieg Oberliga".
     
2015
  Überraschung in schwierigen Zeiten

Luca Dieden erringt Bronze auf DM
Luca Dieden erringt Bronze auf DM
Nachwuchsringer des ACO Luca Dieden überrascht bei den Deutschen Meisterschaften A-Jugend-Freistil in Mainz-Laubenheim mit einem sensationellen 3. Platz beim ersten Start überhaupt bei einer DM.

   
14.06. Vereinsheim - Quo Vadis???
Aufgrund fehlender Personaldecke und finanziellen Mitteln soll in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Zukunft des Vereinsheim Fallbach abgestimmt werden.
   
Die neu formierte junge Mannschaft des ACO erreicht 2015 Platz 4 (von 5 Mannschaften).
     
2016
  Neue "Rheinland-Pfalz-Liga" bringt kein Glück

Nach unnötigen Lizenzquerelen und Kosten wird dem AC Oberstein die Saison gründlich verhagelt. Die Mannschaft kämpft sich als Sieger der Vorrunden-Qualifikation trotzdem in die Hauptrunde der neuen Rheinland-Pfalz-Liga 2016.
   
     
2017
  Time-out beim AC Oberstein

Die Personal- und Kostensituation lässt keine Verbandsrunde 2017 zu.
   

† Dirk Zerwas wurde 49 Jahre
26.04.2017
ACO trauert um Funktionär Dirk Zerwas

Ein Macher, Gestalter und Freund geht unerwartet von uns

Ein großer Freund des Ringersports und wichtige Stütze des Obersteiner Athletenclubs hat uns unerwartet für immer verlassen. Der langjähriger erste Vorsitzender Dirk Zerwas verstarb an seiner schweren Krankheit nach erfolgloser Operation im Krankenhaus Idar-Oberstein mit nur 49 Jahren. Am 4. Februar 2018 wäre er 50 Jahre alt geworden.
     
2018
  Rückkehr in die ARGE Liga Rheinland-Pfalz

Der ACO startet in der Verbandsrunde ARGE Liga Rheinland-Pfalz, die nur noch mit 5 Mannschaften besetzt ist, nach kurzfristiger Absage RE Büdesheim gar nur mit 4 Mannschaften. Parallel startet eine eigene Rhein-Pfalz-Liga mit 8 Mannschaften aus dem Rheinland. ACO belegt nach 6 Niederlagen den 4. und letzten Platz.
   
 

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